Neuer Bridgekurs an der VHS Badische Bergstraße

Bridge – Erleben Sie die Faszination der 52 Karten! Der Einstieg in den weltweit erfolgreichsten Denksport.

Vergessen Sie alles, was Sie über gewöhnliche Kartenspiele wissen. Bridge ist Strategie, Partnerschaft und purer Nervenkitzel. Ein Spiel, das Millionen von Menschen begeistert – von Bill Gates bis hin zu Profisportlern.

Was macht Bridge so besonders?
Bridge ist das einzige Kartenspiel, bei dem nicht das Glück über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. Es geht nicht darum, welche Karten man bekommt, sondern was man daraus macht. Es kombiniert die Logik von Schach mit der sozialen Komponente eines Teamspiels. In diesem Kurs vermitteln wir Ihnen die Grundlagen des modernen Bridge:

  • Die Sprache der Gebote: Die Reizung steht am Anfang jedes Bridgespiels. Sie dient dazu mit Ihrem Partner Informationen über Stärken und Verteilung Ihres Blattes auszutauschen.
  • Alleinspiel & Technik: Ist die Reizung beendet beginnt das Spielen der Karten, Hier gibt es einige Kniffe und Techniken, wie man zum Erfolg kommt.
  • Die Kunst der Verteidigung: Bridge spielt man zu zweit. Lernen Sie, wie Sie durch geschicktes Gegenspiel den Gegner stoppen.
  • Regeln & Etikette: Alles, was Sie wissen müssen, um in jedem Bridgeclub der Welt mitspielen zu können.

Theorie und Praxis: Wir starten sofort mit der klassischen Reizung und dem Spielablauf. Der Theorie in jeder Übungseinheit folgt ausreichend Zeit zum Spielen, damit Sie das Gelernte gleich in der Praxis anwenden können

  • Wann: ab 23.02. -27.04., immer montags 18:30-20:00 Uhr
  • Wo: Adam-Karrillon-Haus, Raum U04
    Weststr. 12
    69469 Weinheim
  • Kursleitung: Alexander Hornig
  • Gebühr: 106,- € Anmeldung über VHS Badische Bergstraße
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Bridge im neuen Jahr

Das Jahr hat kaum angefangen, schon geht es weiter mit Bridge und dem Jahreswechselturnier in Frankfurt, bei dem es wie immer um Champagner geht. Fast alle Preisgelder waren in flüssiger Form bis auf ein paar Pralinen, die zur Auswahl standen bei der Preisverleihung.

Das Turnier fand unter sehr sportlichen Bedingungen statt. Im Spiellokal. dem Ronneburgsaal, waren die Temperaturen verdammt kühl, sodass viele nach und nach ihre Jacken wieder anzogen. Manch einem wurde es während des Spieles natürlich wieder warm, denn die Verteilungen waren alles andere als gemäßigt. Viele wilde Verteilungen mit 7-5, 6-6 usw. sorgten dafür, dass die meisten Boards für ordentlich Probleme beim Reizen sorgten und beim Abspiel oft genug eine unliebsame Überraschung parat hatten. Die Devise des Tages lautete, trotz aller verrückten Verteilungen die Ruhe bewahren. Denn so schön solche Hände auf den ersten Blick sind, tückisch sind sie allemal. Passen die Partnerhände zusammen, dann sind viel mehr Stiche möglich als die Figurenpunkte erwarten lassen. Passen sie jedoch nicht, dann heißt es, die eigenen Emotionen über die scheinbar so tolle Hand frühzeitig zu bremsen

Wie eröffnet man eine Hand mit 6-6 und zwei ordentlichen Farben war die Frage in Board 20 aus Durchgang 1:

Genau weiß ich nicht, wie die Anschriften auf N/S zustande gekommen sind. Allerdings wäre eine Idee, mit der Westhand als Teiler zu passen, um dann später mit einer Zweifärberkonvention die Verteilung zu zeigen. Sobald N/S anfangen zu reizen, werden sie ihren Pikfit finden und dann bis 3 Pik mithalten. Wie man sieht, ist das für O/W profitabel bis sehr profitabel. Am besten ist es, die Westhand mit 2 Coeur zu eröffnen und eventuell später noch die Karos zu reizen. Dagegen ist Süd machtlos. Passt er, dann stehen meist 2 Coeur erfüllt auf dem Scorezettel – eine gute Anschrift für O/W. Reizt er aber 2 SA mit seinem schönen Coeurstopper und 15 Punkten, dann landet er in 3 Pik, was mit einem Kontra von Ost sehr teuer wird. Fazit ist jedenfalls, bei Aufnahme der Westhand ruhig zu bleiben und nicht gleich voll anzugreifen. Meistens bekommt man noch eine Chance, die Hand zu reizen.

Auch aus Weinheim waren 2 Paare angereist, von denen eines die Ruhe bewahrte und trotz manchem Missgeschick noch in die Preisränge kam und sich zumindest mit einem der Preise über verpasste Chance trösten konnte. Das zweite Paar hat mitgespielt und sicherlich neue Erkenntnisse zum Reizen und Spielen gewonnen. Nach den eisigen Temperaturen zum Jahresanfang hoffen wir bei weiteren Turnieren auf komfortablere Umstände und bessere Lösungen für ungewöhnliche Situationen.

Allen ein frohes neues Jahr mit guten Ideen am Bridgetisch! Denn schlechte Karten gibt es beim Bridge nicht, man muss nur das Richtige daraus machen!

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Paarmeisterschaft 2025 ist entschieden

Knapper geht es kaum! Dass der letzte Termin der Paarmeisterschaft diese entscheiden wird, das war, wie schon die Jahre davor, auch dieses Mal so. Die Streichwertung sorgt für den Spannungseffekt. Drei Paare waren noch im Rennen, Renate Hagedorn mit Dan Hagedorn an der Spitze, knapp gefolgt von Helga Träger – Dr. Christoph Meyer und mit Chancen noch Blanca Dross – Werner Eichler.

Die Führenden konnten nicht teilnehmen, da ein Geburtstag gefeiert wurde. Hier noch mal Gratulation an Dan. Das machte es den beiden anderen Paaren leichter, besonders für Helga und Christoph war es nun möglich mit einem Ergebnis von etwas über 56% auf den ersten Platz zu kommen. Und sie machten es genau so, mit 56,25% gewannen sie sowohl das letzte Paarmeisterschaftsturnier als somit auch die gesamte Paarmeisterschaft – mit dem hauchdünnen Vorsprung von 0,03%! Die Teilnahme an allen 6 Terminen hatte sich also gelohnt. Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner! Nächstes Jahr haben wieder alle die Chance Paarmeister zu werden, einzige Voraussetzung: MITSPIELEN!

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