Knapper geht es kaum! Dass der letzte Termin der Paarmeisterschaft diese entscheiden wird, das war, wie schon die Jahre davor, auch dieses Mal so. Die Streichwertung sorgt für den Spannungseffekt. Drei Paare waren noch im Rennen, Renate Hagedorn mit Dan Hagedorn an der Spitze, knapp gefolgt von Helga Träger – Dr. Christoph Meyer und mit Chancen noch Blanca Dross – Werner Eichler.
Die Führenden konnten nicht teilnehmen, da ein Geburtstag gefeiert wurde. Hier noch mal Gratulation an Dan. Das machte es den beiden anderen Paaren leichter, besonders für Helga und Christoph war es nun möglich mit einem Ergebnis von etwas über 56% auf den ersten Platz zu kommen. Und sie machten es genau so, mit 56,25% gewannen sie sowohl das letzte Paarmeisterschaftsturnier als somit auch die gesamte Paarmeisterschaft – mit dem hauchdünnen Vorsprung von 0,03%! Die Teilnahme an allen 6 Terminen hatte sich also gelohnt. Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner! Nächstes Jahr haben wieder alle die Chance Paarmeister zu werden, einzige Voraussetzung: MITSPIELEN!
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Am Vortag des zweiten Adventsonntags, dieses Jahr der Nikolaustag, haben wir uns im Wiener Heurigen getroffen, um unsere diesjährige Weihnachtsfeier mit einem Turnier und anschließendem Festessen zu begehen. Traditionell ist das Weihnachtsturnier auch ein Spendenturnier für den Kinderförderfonds und die Mitglieder des BC Weinheims haben 635,-€ dafür gespendet. Vielen Dank an alle!
Zu Beginn gab es weihnachtliches Gebäck und Christstollen. Besonders letzterer fand großen Anklang. Das waren die ersten Schlemmereien. Beim Turnier über 12 Runden á 2 Boards an 8 Tischen gab es dagegen nichts zu schlemmen. Hin und wieder wurde ein Schlemm versucht, aber der Nikolaus hatte für die mutigen Reizer kein süßes Ende vorgesehen und so fielen die vier gereizten Schlemms allesamt. Die schönste Hand des Turniers, die mit 16 Punken auf sage und schreibe 10 Spielstiche kommt, hatte Süd gegen Ende des Turniers in Board 21:
Wenn man keine Konvention hat, die diese Verteilung schon bei der Eröffnung annähernd beschreibt, hat man zwei Möglichkeiten: entweder eine Partieforcing-Eröffnung – dann wird Partner mit seinen schönen 10 Punkten vor Schlemm nicht stoppen -, oder man beginnt etwas riskant mit 1 Pik – Partner könnte passen, ein Alptraum -. Beginnt man mit 1 Pik, ist jedes Gebot des Partner eine Enttäuschung. Erst kommt 2 Treff und nach den eigenen 3 Coeur, reizt er 3 SA. Wer sich trotzdem nicht aufhalten lässt, reizt nun einfach 6 Coeur und lässt den Partner entscheiden, welche Oberfarbe gespielt werden soll. Leider passen die Hände diesmal schlicht und einfach nicht zusammen, und mehr als 11 Stiche sind nicht zu holen.
Die späteren Sieger, Helga Träger und Helmut Becker, haben es hier dennoch mit Schlemm versucht. Selbst wenn sie an der Stelle keinen Erfolg hatten, so sind sie mit ihrer Reizstrategie am Ende erfolgreich gewesen. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Erika Sattler- Gerhard Doose und Renate Hagedorn – Ula Pfeifer. Gratulation an alle!
Nach dem Sekt ging es an das Buffet mit wieder einmal köstlichen Salaten, Lauchcremesuppe und Wildgulasch oder Dorade, oder beides. Hier konnte ohne Angst vor Fallern nach Herzenslust geschlemmt werden.
Wieder einmal hat uns das Team vom Wiener Heurigen hervorragend bedient und die Küche war aufs Neue sehr schmackhaft. So freuen wir uns auf den Juli 2026 und unser Sommerfest dort.
Für alle, die sich die 24 Boards noch einmal in Ruhe anschauen wollen, hier das Ergebnis des Turniers.
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Die Paarmeisterschaft (zum aktuellen Stand bitte anklicken) gestaltet sich wie immer auch in diesem Jahr sehr spannend. Vor dem letzten Termin am 10.12. liegen die Seriensieger Renate und Dan Hagedorn knapp vor den diesjährigen Herausforderern Helga Träger und Dr. Christoph Meyer. Beide können noch ein Ergebnis streichen, sodass der Tagessieger im Dezember wohl auch die Meisterschaft gewinnen wird. Theoretische Chancen haben auch die Drittplatzierten Blanca Dross und Werner Eichler, die mit einem sehr guten Abschneiden am letzten Termin noch ein schlechtes Ergebnis streichen und auf diesem Weg noch auf dem ersten Platz landen können. Das gelang dem Ehepaar Ricklefs im letzten Jahr. Also warum auch nicht dieses Jahr eine solche Überraschung? In drei Wochen wissen wir mehr. Es ist zumindest spannender als die Fußball-Bundesliga, wenn auch nicht so gut bezahlt.
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